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wochengeld [Wiki]

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Wochengeld

Ablauf

mit dem Beginn des Beschäftigungsverbots endet der Geldbezug vom Arbeitgeber. Man erhält nun das Wochengeld von der zuständigen Krankenkasse.
Dafür muss der Arbeitgeber schon vor Antritt eine Entgeltsbestätigung ausfüllen und an die jeweilige GKK schicken. Wichtig hierbei ist das richtige ausfüllen! Mit dem Formular muss auch nochmals eine Bestätigung vom Frauenarzt über den errechneten Geburtstermin mitgeschickt werden.
Nach der Geburt muss die Geburtsurkunde an die GKK geschickt werden, damit der Anspruch auf Wochengeld weiterbesteht.


Wichtige Punkte für das Formular Arbeits- und Entgeltsbestätigung

Der Arbeitgeber muss das Nettoentgelt der letzten 3 vollen Monate angeben, also zB. wenn man mit 5.1.2014 in das Beschäftigungsverbot eintritt muss das Formular mit Oktober, November und Dezember 2013 ausgefüllt werden.
Für diese 3 Monate muss nun das Nettoentgelt ermittelt werden (das Bruttoentgelt abzüglich der gesetzlichen Abgaben von Sozialversicherung und Lohnsteuer), allerdings nur die laufenden (regelmäßigen) Bezüge. Nicht miteingerechnet werden die Sonderzahlungen, diese werden von der GKK prozentuell dazugerechnet. Ist man vor Eintritt in das Beschäftigungsverbot länger krank (mit nur mehr Teilbezug vom Arbeitgeber) dann muss das ebenso im Formular vermerkt werden, damit das Wochengeld mit dem richtigen Grundbezug berechnet werden kann (Krankenstand mit vollem Bezug vom AG muss nicht vermerkt werden).

Berechnung des Tagsatzes des Wochengeldes

bei aufrechter Beschäftigung

Nachdem das Formular vom Arbeitgeber abgeschickt und alle Formalitäten erledigt sind, dauert es einige Tage bzw Wochen bis die GKK das Wochengeld bzw. den Tagsatz ermittelt.
Die Berechnungsformel lautet: das Nettoentgelt der letzten 3 vollen Monate + 17% Zuschlag für 2 Sonderzahlungen im Jahr ( 14% bei nur einer und 21% bei 3) dividiert durch die Tage der betreffenden Kalendermonate.
Zur Vereinfachung hier ein Beispiel (mit den Daten wie oben): das Netto-Monatsgehalt von Frau K. beträgt 1.500 Euro, im November wird außerdem zusätzlich das Weihnachtsgeld mit 1.800 Euro Netto ausbezahlt. Zur Berechnung werden aber nur die Nettogehälter herangezogen, das heißt 3 mal die 1.500,- sind in Summe 4.500,-
diese Summe wird nun um 17% erhöht € 765,- und ergibt gesamt € 5.265,-
die Monate Oktober - Dezember enthalten 92 Kalendertage, das heißt dieser Betrag wird nun durch 92 dividiert und ergibt somit den Tagsatz von € 57,23 Frau K. erhält nun 4 mal alle 28 Tage die Summe von 1.602,44 plus einmal extra noch € 57,23 für den Tag der Geburt (im Regelfall eben 8 Wochen vor der Geburt, der Tag der Geburt und 8 Wochen danach bzw 12 Wochen bei Kaiserschnitt und Mehrlingsgeburten).

bei Bezug von Arbeitslosengeld

der Tagsatz des Arbeitslosenentgelts wird um 80% erhöht. das Arbeitslosengeld ruht während des Anspruchs auf Wochengeld.

bei Bezug von Kinderbetreuungsgeld

erneutes Wochengeld gibt es nur dann wenn schon vor der ersten Geburt Anspruch darauf bestanden hat und die Schutzfrist während des Bezugs von KBG beginnt, bzw wenn der Beginn der Schwangerschaft noch während dem Bezug stattfand und der Mutterschutz noch vor dem 2. Geburtstag des letzten Kindes beginnt; als Beispiel: aktuell wird die Variante 15+3 bezogen für das Kind das am 13.8.2013 geboren wurde, das KBG läuft somit bis 12.11.2014 (wenn der Partner nicht in Karenz geht) und man ist trotzdem volle 2 Jahre in Karenz (also bis 12.8.2015) in diesem Fall gibt es nur dann erneut Wochengeld wenn die Schwangerschaft vor dem 12.11.2014 beginnt.
aktueller Bezug einer Pauschal-Variante: € 14,53 werden um 80% erhöht, also € 26,15 (es ist dabei egal welche Pauschalvariante bezogen wird), ein eventueller Zuschuss wird nicht miteinberechnet.
aktueller Bezug des gehaltsabhängigen KBG: der Tagsatz des KBG wird um 25% erhöht;

Selbstversichert weil entweder arbeitslos ohne Bezug oder geringfügig beschäftigt

der Tagsatz beträgt € 8,65

der errechnete Geburtstermin wird vom Baby nicht eingehalten

die Geburt erfolgt früher

der errechnete Termin war der 13.8.2013, somit ist Mutterschutz vom 18.6. bis 8.10. das Baby wird nun aber am 10.8. geboren, somit werden die fehlenden 3 Tage angehängt und der Mutterschutz endet nach wie vor am 8.10. (eben nicht um 3 Tage früher, man erhält also trotzdem volle 16 Wochen Wochengeld)

die Geburt erfolgt später

anstatt dem 13.8. kommt das Kind am 16.8., man hatte somit vor Geburt mehr als 8 Wochen, das wird jedoch außer acht gelassen - die 8 Wochen nach Geburt laufen ab Geburtsdatum, somit endet der Mutterschutz am 11.10. (natürlich mit Wochengeldbezug)

wochengeld.txt · Zuletzt geändert: 2014/01/06 09:41 von claudsch1980