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Wehen

Im letzten Drittel der Schwangerschaft kommt es immer wieder zu so genannten Schwangerschaftswehen bzw. Senkwehen: Diese Muskelkontraktionen der Gebärmutter treten vermehrt ab der 37. Schwangerschaftswoche auf und sind meist als schmerzloses Verhärten des Unterbauchs spürbar. Manchmal spürt die werdende Mutter auch ein leichtes Ziehen im Kreuz. Die Kontraktionen treten unregelmäßig auf und sorgen dafür, dass das Kind Stück für Stück weiter nach unten geschoben wird. Der Kopf des Babies bewegt sich immer mehr in Richtung Beckeneingang, also in Richtung „Startposition“. Zudem wird durch diese Wehen das Muskelgewebe der Gebärmutter für die Geburt trainiert.

Im Geburtsverlauf werden drei Arten von Wehen unterschieden, nämlich Einstellungswehen, Eröffnungswehen und Senkwehen.

Einstellungswehen können regelmäßig oder unregelmäßig auftreten. Jede Frau nimmt diese Wehen unterschiedlich wahr – manche spüren ein leichtes Ziehen im Bereich der Gebärmutter oder im Kreuz, manche spüren das Ziehen im gesamten Bauchbereich oder auch nur in der Scheide. Einstellungswehen dauern zwischen einer und 25 Stunden, die Dauer der einzelnen Wehe liegt zwischen 20 und 30 Sekunden. Aber keine Panik – viele Frauen nehmen Einstellungswehen ähnlich den Schmerzen während der Regel wahr. Man spürt, es tut sich was. Viele Erstgebärende spüren die Einstellungswehen gar nicht. Während dieser Phase der Schwangerschaft macht sich das Baby startbereit und begibt sich in die richtige Position. Der Muttermund öffnet sich in dieser Zeit höchstens drei Zentimeter.

Befindest du dich während der Einstellungswehen schon im Krankenhaus, so gib dir und deinem Kind ausreichend Zeit – lasst euch nicht hetzen! Durch Bewegungen wie Kippen, Drehen und Beugen kannst du deinem Kind helfen, eine gute Startposition zu finden. Wenn du möchtest, kannst du einen Spaziergang machen, ein Bad nehmen oder einfach ein Nickerchen einlegen – die Geburt kann ja schließlich noch eine ganze Weile dauern… !

Hat sich das Kind eingestellt, beginnt die Eröffnungsphase. Diese kann zwischen ein und fünf Stunden dauern – der Kopf des Kindes drückt nun stark auf den Muttermund, der sich weiter zu öffnen beginnt. Das kann manchmal recht lange dauern. Der Wehenschmerz ist nun spürbar stärker, die Wehen kommen in einem regelmäßigen Abstand von drei bis sechs Minuten und dauern zwischen 40 und 70 Sekunden.

Manche Frauen haben bereits heftige und starke Wehen, trotzdem ist der Muttermund erst einen Zentimeter geöffnet. Lass dich dadurch nicht entmutigen oder frustrieren – eine Geburt ist ein hoch individuelles Ereignis, jede Frau und jedes Kind hat ihr bzw. sein eigenes Tempo!

Mit Beginn der Presswehen ändert sich auch die Qualität des Schmerzes – die meisten Frauen spüren sehr genau, wann sie einsetzen. Der Pressdrang ist gewaltig und mitunter überwältigend – viele Frauen beschreiben diese Phase als Grenzerfahrung. Sie dauert im Durchschnitt bis zu zwei Stunden, wobei all diese Zeitangaben natürlich als sehr relativ zu sehen sind.

Nach der Geburt kommt es zu so genannten Nachwehen – diese sind in ihrer Intensität recht unterschiedlich und aktivieren den Rückbildungsprozess der Gebärmutter. Die Plazenta löst sich, die Geburtswunde wird nach und nach kleiner und die Blutung schwächer. Weiters fördern sie den Wochenfluss, also den reinigenden Blutfluss nach der erfolgten Geburt.

wehen.txt · Zuletzt geändert: 2014/01/09 21:30 von admin