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schwangerschaftsdiabetes

Schwangerschaftsdiabetes

Schwangerschaftsdiabetes oder Gestationsdiabetes ist eine Form des Diabetes, die nur während der Schwangerschaft auftritt und danach wieder verschwindet. An Schwangerschaftsdiabetes können grundsätzlich alle schwangeren Frauen erkranken – besonders gefährdet sind jedoch:

  • Frauen, deren BMI vor der Schwangerschaft über 27 lag.
  • Frauen, die bereits mehrere Fehlgeburten hatten.
  • Schwangere, in deren Familien es bestehende Diabetes-Erkrankungen gibt.
  • Frauen, die Kinder mit einem hohen Geburtsgewicht (über 4kg) entbunden haben.
  • Risiko-Schwangere (insbesondere Frauen über 35).

Oraler Glukose-Toleranztest (oGTT)

Der Nachweis eines Schwangerschaftsdiabetes erfolgt mittels oralem Glukose-Toleranztest. Die Untersuchung wird im Labor durchgeführt und ist seit 2011 verpflichtend im Mutter-Kind-Pass festgeschrieben. Zwischen der 25. und 28. Schwangerschaftswoche erhalten schwangere Frauen eine Überweisung für den Test (normalerweise im Rahmen der 3. Mutter-Kind-Pass-Untersuchung). Beim Glukose-Toleranztest handelt es sich um einen Zuckerbelastungstest zu dem Patientinnen nüchtern erscheinen müssen. Zu Beginn wir der Nüchtern-Blutzuckerwert überprüft. Anschließend erhält die Patientin ein Glas mit Glukoselösung (75mg Glukose), welches sie so zügig wie möglich austrinken muss. Eine Stunde darauf wird der Blutzuckerwert erneut gemessen, eine zweite Messung findet 2 Stunden nach der Einnahme des Getränks statt. Da ein Schwangerschaftsdiabetes meist ohne auffällige Symptome verläuft, unerkannt jedoch gesundheitliche Risiken für Mutter und Kind birgt, erachten ExpertInnen den Glukose-Toleranztest als wichtigen Bestandteil der Schwangerschaftsvorsorge.

Folgen eines Schwangerschaftsdiabetes

Bleibt ein Gestationsdiabetes unentdeckt, wirkt sich dies auf Mutter und ungeborenes Kind unterschiedlich aus. Die gesundheitlichen Risiken für das Ungeborenen sind ungleich höher als jene der Mutter.

Auswirkungen auf die Schwangere:

  • Höheres Risiko für Infektionen der Harnwege, Blase und Scheide.
  • Höheres Risiko für Bluthochdruck.
  • Höheres Risiko an Präeklampsie zu erkranken.
  • Erhöhtes Risiko für Geburtskomplikationen aufgrund eines hohen Geburtsgewichtes des Kindes (Kaiserschnittentbindung).
  • Höheres Risiko für Typ-2-Diabetes nach der Schwangerschaft.

Folgen für das ungeborene Baby:

  • Überproportional rasches Wachstum und rasche Gewichtszunahme bei gleichzeitig verlangsamter Entwicklung der Organe.
  • Verzögerte Lungenreifung.
  • Entwicklungsstörungen der Plazenta und infolgedessen Unterversorgung des Fötus.
  • Höheres Risiko im Kleinkindalter oder später selbst an Fettleibigkeit oder Diabetes zu erkranken.

Behandlungsmöglichkeiten

Ein Schwangerschaftsdiabetes wird in erster Linie mit Hilfe einer konsequenten Ernährungsumstellung behandelt. Gemeinsam mit ÄrztInnen oder DiätologInnen wird dann ein entsprechender Ernährungsplan erarbeitet, der leichte, abwechslungsreiche Kost enthält. Auf fettige und zuckerhaltige Lebensmittel muss verzichtet werden. Bevorzugt sollten Betroffene hochwertige Kohlehydrate (Vollkornprodukte), Eiweiß, Obst und Gemüse zu sich nehmen. Da Diäten in der Schwangerschaft tabu sind, muss die Ernährungsumstellung unter strenger ärztlicher Kontrolle erfolgen. Im Falle einer Schwangerschaftsdiabetes sind Patientinnen außerdem dazu angehalten, ihren Blutzuckerwert selbstständig und regelmäßig zu überprüfen. Ist eine Schwangere besonders schwer betroffen, kann zusätzlich eine Behandlung mit Insulin in Betracht gezogen werden.

schwangerschaftsdiabetes.txt · Zuletzt geändert: 2014/02/02 21:19 von admin